FSJ mit Jugendlichen

Vorneweg gleich die Besonderheiten: Ein FSJ mit Jugendlichen ist erst ab 18 Jahren möglich. Oft wird zudem ein Führerschein benötigt. Wer diese beiden Anforderungen erfüllt, kann sich in verschiedenen Einsatzbereichen der Jugendhilfe engagieren, wie in betreuten Jugend-Wohngruppen, in der Jugendverbandsarbeits oder in Jugendhäusern. Die Freiwilligen unterstützen Jugendliche bei Hausaufgaben, helfen die Freizeit mitzugestalten, übernehmen die Fahrdienste und arbeiten in pädagogischen Teams mit.

Einsatzstellen in der Arbeit mit Jugendlichen
Wo du überall einen Freiwilligendienst leisten kannst, bei dem du dich für Jugendliche engagierst, erfährst du auf unserer Einsatzstellenkarte. Aktuell freie Stellen in der Jugendarbeit findest über den FSJ-Stellenfinder >>


FSJ-Erfahrungsbericht 2017/2018 (Jugendarbeit)

Vera Ackermann, 20 Jahre, aus Neuhausen auf den Fildern leistete ihr Freiwilliges Soziales Jahr 2017/2018 im Bischöflichen Jugendamt, in der Fachstelle Jugendarbeit und Schule/Katholische Studierende Jugend. Hier erzählt sie von ihren Erfahrungen aus dem Freiwilligendienst.

Warum hast du dich für ein FSJ entschieden?

"Ich wollte nach meinem Abitur ein Jahr für mich, ich wollte ein Jahr, in dem ich nichts lernen muss, ein Jahr, in dem ich neue Menschen in der Jugendarbeit kennenlernen kann, ein Jahr, das mich prägt und weiterbringt, ein Jahr, in dem ich neue Erfahrungen sammeln kann."

Was hast du wertvolles in deinem Freiwilligendienst erlebt?

"Wenn ich auf dieses Jahr zurückblicke, dann breitet sich ein großes Grinsen über mein Gesicht aus. Viele Erfahrungen und Eindrücke durfte ich im FSJ für mich sammeln und erfahren.

An der Fachstelle Jugendarbeit und Schule durfte ich viel Verantwortung für das „werde WELTfairÄNDERER“ –Projekt übernehmen. Ich war unterwegs an vielen Schulen, um Kinder und Jugendliche für Nachhaltigkeit und „fair-sein“ zu sensibilisieren. Durch die Mitarbeit an diesem Projekt habe ich viel Selbstorganisation gelernt und anwenden können. Auch konnte ich viele Erfahrungen als Teamerin sammeln, wie zum Beispiel bei meinem Schülermentorenprogramm, dass ich über die KSJ mitgeteamt habe. Gegenseitige Wertschätzung stand bei uns an höchster Stelle, was diesen Kurs so besonders machte.

Außerdem wurde mir ermöglicht im sozialen Jahr meine Stärken und Schwächen zu erfahren, auszuprobieren, was mir Spaß macht und an was ich arbeiten muss. Durch regelmäßige Anleitungsgespräche wurde dies reflektiert und ausgewertet. Zudem durfte ich im viele, tolle Menschen bei den Bildungsseminaren kennenlernen und mit ihnen fünf Wochen meines FSJ’s verbringen.

Mein FSJ hat mir unter anderem gezeigt, dass man immer offen sein sollte für alle, dass man alle so akzeptieren kann, wie sie sind, mit ihren Stärken und Schwächen. Denn jeder ist einzigartig gut, wie er ist."

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