Mehrwert von Freiwilligendiensten

Es gibt viele gute Gründe für einen Freiwilligendienst – nicht nur für die Freiwilligen selbst. Freiwilligendienste sind für soziale und gemeinnützige Einrichtungen auf verschiedenste Weisen bereichernd.

Zusätzlich helfende Hände

Als „helfende Hände“ unterstützen und entlasten Freiwillige die hauptberuflichen Fachkräfte. Sie übernehmen Hilfstätigkeiten, für die eine Fachkraft wenig Zeit hat. Davon profitiert die Zielgruppe der Einrichtung: diese wird besser und individueller betreut und versorgt. Zudem ermöglichen Freiwillige neue Angebote. Sie treiben Projekte voran, welche im Arbeitsalltag aufgrund begrenzter Kapazitäten zurückgestellt werden. Die zusätzliche Mitarbeit von Freiwilligen hilft, die Qualität der Einrichtung zu erhöhen.

Neue Impulse und frischer Wind

Die Blickwinkel junger Menschen setzen neue Impulse für die Arbeit in der Einsatzstelle. Sie bringen frischen Wind in ihre Einrichtung.

Gesellschaftliches Engagement fördern

Einrichtungen tragen mit dem Freiwilligendienst dazu bei, bürgerschaftliches Engagement in unserer Gesellschaft zu fördern - eine gewinnbringende Investition in Gegenwart und Zukunft. Der Freiwilligendienst ist ein erster Schritt, bei dem Menschen erleben, was ihre Hilfe bewirkt. Diese Erfahrung motiviert, ein Engagement fortzusetzen oder wieder aufzunehmen.

Soziale Berufe und ökologische Themen stärken

Einrichtungen ermöglichen durch einen Freiwilligendienst einen praxisnahen Einblick in ihr Berufsfeld und bringen ihr Arbeitsfeld näher. Sie haben die Chance, die Wertschätzung für soziale Berufe zu erhöhen oder das Bewusstsein für ökologische Themen zu schärfen. 

Personal gewinnen

Für Einrichtungen ist ein Freiwilligendienst ein Weg, um haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende zu gewinnen. Das mehrmonatige Engagement wirkt bindend. Freiwillige bauen einen persönlichen Bezug zur Einrichtung auf. Viele sind motiviert, über ihren Dienst hinaus dort zu helfen. Etwa die Hälfte der Freiwilligen entscheiden sich nach dem Freiwilligendienst für eine Ausbildung oder ein Studium im sozialen Bereich. Viele bleiben auch direkt in der Einsatzstelle, die sie durch ihren Freiwilligendienst kennengelernt haben.